STREITSCHLICHTERAUSBILDUNG AN SCHULEN

Frieden stiften wäre einfacher, wenn es nicht so viel Streit gäbe. (Walter Ludin)

Was machen Streitschlichter an Schulen?

 

Nicht nur an Hauptschulen nimmt der Zoff zu, sondern auch von Grund-, Realschulen und Gymnasien wird immer öfter über Konflikte und Auseinandersetzungen zwischen Schülern berichtet. Ein Modell gegen die verbale Gewalt auf dem Schulhof vertreten die Streitschlichter.

 

Lohnt sich dieses Modell für unsere Schule?

 

Nicht erst seit den Vorfällen an der Berliner Rütli-Schule ist Gewalt an der Schule bzw. Gewalt unter Schülern oder auch gegen Lehrer ein Thema. Seit den 1990er Jahren wird bundesweit an immer mehr Schulen nach Modellen gesucht, um Konflikte schon im Vorfeld der Eskalation gewaltfrei und kooperativ zu lösen. Unter verschiedenen Bezeichnungen hat sich nach und nach eine Reihe von Konzepten durchgesetzt, die auf dem Prinzip der Mediation beruhen. Das Modell setzt auf Streitschlichtung auf Augenhöhe, nämlich von Schülern für Schüler. Es hat sich bereits an vielen Schulen bewährt und könnte sich auch auf den Schulalltag Ihres Kindes positiv auswirken.

 

Konflikte sollen nicht eskalieren.

 

Das Wort Mediation kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt: Vermittlung. Streitschlichter an Schulen haben also die Aufgabe, als unparteiische Dritte zwischen den zerstrittenen Parteien zu vermitteln. Gemeinsam soll eine Lösung gefunden werden, mit der alle streitenden Parteien einverstanden sind. Streitschlichter unterstützen die Kontrahenten darin, ihre Prob-leme ohne Gewalt zu lösen und zusammen nach Kompromissen zu suchen. Zur Konfliktlösung verwenden sie unterschiedliche Methoden, zum Beispiel das aktive Zuhören oder das Senden von Ich-Botschaften. Von diesen Verhaltensweisen profitieren nicht nur die Streitenden, sondern durchaus auch die Vermittler in den Schlichtungssituationen.

 

Wir bieten eine 60-stündige Ausbildung für Schüler zum Streitschlichter an.